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samariterreise 2014

reise 2014zu gast bei den samaritern aus vättis, 20. 09. 2014 schon zur tradition ist sie geworden, unsere vereinsreise zu unseren freunden nach vättis. dieses jahr durften wir uns von den vättnern überraschen lassen.
als wir uns auf dem bahnhof romanshorn trafen, konnte uns das niedergehende gewitter die gute reiselaune nicht verderben. mit dem zug fuhren wir nach bad ragaz. dort wurden wir sehr herzlich von unseren samariterfreunden empfangen. für eine lange begrüssung blieb keine zeit, den die vier "hafermotoren" wollten endlich lostraben. kein sitzplatz blieb auf den beiden wagen leer und zügig ging es mit der rössliposcht richtung maienfeld (ins heidiland). fast schon etwas mitleid hatten wir mit den pferden, als es doch stetig bergauf in die reben der bündner herrschaft* ging. vorbei an obstbäumen und grossen rebanlagen - durch die malerischen dörfer jenins und malans. so manches gab es vom "hohen ross und wagen" aus zu entdecken. wie wird wohl der jahrgang 2014? wie viel von den trauben bleiben nach dem befall der kirschessigfliegen noch übrig?
die sonne zeigte sich durch kleine wolkenfenster immer öfters und es wurde geschwatzt und gelacht und so manches wissen in samaritertechnik, kräuterkunde und weinbau ausgetauscht. unterwegs durften die braven und unglaublich starken tiere ihren durst an einem dorfbrunnen stillen und schon bald kamen wir unserem ziel näher. im alten torkel in fläsch** konnten wir absteigen und unsere steifen rücken und beine wieder mal bewegen, nur ein paar schritte und wir konnten in den alten gewölben des torkels an den schön gedeckten tischen platz nehmen. nun gab es von dem spritzigen weissen und vom feinen roten zu kosten - mmhh. trauben in flüssiger form - wirklich herrlich! dazu das leckere zvieriplättli - was blieb da noch zu wünschen übrig? nun hatten wir auch zeit um ausführlich zu plaudern und unsere gastgeber zu geniessen (es gab aber leider mehrheitlich einfach einen vättner- und einen romanshornertisch - da müssen wir noch etwas an der kommunikationstechnik üben). der torkel fläsch wird von der familie hanspeter fritsche geführt und die samariterkollegin silvia bonderer ist hier aufgewachsen.
zum abschluss offerierte uns silvia noch schwarzwälder- und quarktorte vom bekannten zuckerbäcker aus pfäfers. ein kaffee (oder nochmals etwas rebensaft) rundeten das dessert ab. vielen dank der grosszügigen spenderin. axel richtete noch ein paar nette worte an uns und bald mussten wir wieder aufsteigen damit wir noch rechtzeitig in bad ragaz den zug erreichten. hopp hopp hopp - die pferde liefen im galopp! und wir genossen nochmals die reizvolle gegend. im leichten abendrot zeigte sich die herrschaft, umringt von stolzen bergen (falknis und pizol) die fast ein wenig um die wette leuchteten. noch ein wenig zeit blieb für ein gruppenbild und letzte worte zum abschied - worte des dankes und da und dort ein verprechen für ein baldiges wiedersehen. die romanshorner mussten einsteigen und den heimweg richtung bodensee antreten und die delegation der vättner winkte kräftig zur abfahrt. einmal mehr: ein gemütlicher nachmittag mit vielen lieben menschen - ein herzliches dankeschön an die vättner samariter.

*bündner herrschaft - nur ein kleiner teil (knapp 3%) der schweizer rebfläche liegt im bündner rheintal. trotzdem ist die vielfahlt an weinen beeindruckend. das sonnige klima und der föhn bringen jahr für jahr trauben hervor die zu international beachteten spitzenweinen verarbeitet werden. hauptsächlich pinot noir (75%) und riesling silvaner (7%) - dazu erlebt die einheimische sorte completer deren ursprung in die mittelalterlichen klöster von chur und pfäfers zurückreicht eine renaissance.

**fläsch - die nördlichste gemeinde im kanton graubünden
fläsch wurde im jahre 2010 vom schweizer heimatschutz mit dem wakkerpreis ausgezeichnet. ganz in der nähe befindet sich der passübergang st. luzisteig - er verbindet die bündner herrschaft mit dem fürstentum liechtenstein. unter dem kupferdach des fläscher barockturms logiert immer im sommer die grösste mausohren-fledermaus-kolonie der schweiz.

 

bericht und fotos käthi buchmann

bilder samariterreise 2014