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ausflug ins seemuseum kreuzlingen

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am samstag 24. november machten sich 18 samariter bereits morgens um acht auf den weg richtung kreuzlingen. da es ein schöner, gemütlicher morgen werden sollte, machten wir bereits in scherzingen die erste rast. im café bürgi wartete ein tisch voll duftender brötli und gipfeli auf uns. beim feinen frühstück hatten wir genügend zeit, uns auszutauschen und verwöhnen zu lassen. nach halb elf wurden wir im seemuseum erwartet. herr bohner wies uns darauf hin, dass das museum eigentlich geschlossen ist und deshalb nicht geheizt. es wäre von vorteil, die jacken nicht auszuziehen, was die meisten auch befolgten. andere fröstelten still vor sich hin, weil sie danach draussen nicht frieren wollten und die jacken deponierten. wir erfuhren, dass das haus 1717 eine ehemalige kornschütte war und am seeufer stand, das heute mit der aufschüttung weiter weg gerückt ist. dei schweiz kaufte überschüssiges korn von deutschland, das auf dem seeweg angeliefert wurde. wir staunten, dass die lädinen, lastschiffe mit segeln, richtung stein am rhein von auf einem damm gehenden pferden gezogen wurden. passend der übernahme "steh-fahr-nie" des dampfschiffs stephanie, das bereits auf der jungfernfahrt stehen blieb und später mehrmals in kollisionen verwickelt war. in der fischereiabteilung bestaunten wir den ausgestellten hecht mit einer länge von 1,27 m, der aber neben dem 1922 gefangenen wels mit 2 m länge, einem gewicht von 60 kg und einem geschätzten alter von 50 bis 80 jahren gar nicht mehr so riesig wirkte. dass es sich dabei nicht um fischerlatein handelte, konnten wir mit einenen augen sehen. in der abteilung der seerettung erwarteten uns stramme seemänner in schicken uniformen, doch da war nichts mehr zu retten, denn es waren nur schaufensterpuppen. da nützte auch ritas tiefer blick nichts mehr. wir waren jedenfalls froh, mussten wir nicht mit diesen abschreckenden geräten gerettet werden, wie sie unsere vorfahren noch benutzten. vor allem die druckkammer, die eher wie eine enge röhre wirkte, hätte nicht alle von uns retten können. die taucher früher waren wohl alles schlanke leute, von uns hätten einige förmlich hineingepresst werden müssen und wären wohl nie mehr herausgekommen! so waren wir denn froh, mussten wir nicht gerettet werden und kamen alle um halb eins wieder frischfröhlich aus dem museum und konnten den heimweg mit den autos antreten.
es war ein schöner, friedlicher ausflug der uns einmal zeit füreinander liess und nur zum genissen war.

dezember 2007, ursi marthy

 

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